[Vereinte Therapeuten][ kritisieren in einem aktuellen Schreiben den immer noch zu belastenden Bürokratismus.

[tb]  In einem Schreiben an Minister Jens Spahn, an Abgeordnete des Bundestags sowie an den GKV-Spitzenverband haben [Vereinte Therapeuten][ erneut darauf aufmerksam gemacht, das trotz fortschreitender Digitalisierung immer noch therapeutische Praxen unentgeltlich mit dem Einzug der Zuzahlung bei Patienten, die nicht von der Zuzahlung befreit sind, bürokratisch und finanziell erheblich belastet werden. Die heutige Software der gesetzlichen Krankenkassen wäre schon längst in der Lage, diese Zuzahlungen einzuziehen, melden [Vereinte Therapeuten][. In Paragraph 43c SGBV Absatz (1) werde bereits genau diese Möglichkeit, des Einzugs durch die Krankenkassen, explizit genannt.

Die Lösung sei demnach entweder eine entsprechende Gesetzesänderung in Bezug auf §43c des SGBV, die den Leistungserbringer (hier: Heilmittelerbringer) von der Einzugspflicht der Zuzahlung entbinde (der Einzug der Zuzahlung könne in dem Fall dann generell direkt über die Krankenkassen erfolgen) oder aber eine komplette Abschaffung der gesetzlichen Zuzahlung.

Das aktuelle Procedere sei nach Ansicht von [Vereinte Therapeuten][ zumindest so nicht weiter hinnehmbar. Hinzu kommt, dass das voraussichtlich ab 01. Januar 2021 gültige Verordnungsformular keinerlei Eintragungsmöglichkeit mehr bezüglich des Zuzahlungsbetrags enthalte.

Quelle: [Vereinte Therapeuten][

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