Yoga soll positive Effekte auf verschiedene (chronische) Erkrankungen haben. Chinesische Forscher untersuchten nun im Rahmen eines Reviews zu diesem Thema veröffentlichte Ergebnisse.

[jr] Yoga, welches seinen Ursprung im heutigen Indien hat, soll bereits um die 3000 Jahre vor Christus bekannt gewesen sein. Bisher gibt es einige Studien, welche sich mit den Auswirkungen von Yoga auf COPD auseinandersetzten. Hierzu liegen jedoch unterschiedliche Ergebnisse vor.

Chinesische Wissenschaftler screenten diverse wissenschaftliche Datenbanken nach geeigneten Studien nach festgelegten Kriterien. Zehn Studien erfüllten alle Einschlusskriterien und waren von guter Qualität.

Die Auswertung zeigte, dass COPD-Patienten, die Yoga praktizierten, bessere Werte bei der Belastungsausdauer, beim Belastungsempfinden und der Lungenfunktion zeigten. Sie wiesen außerdem bessere Werte für die Kohlenstoffdioxid-Konzentration im Blut, die Lebensqualität und COPD-Symptome auf. Für bestimmte Lungenfunktionswerte ließen sich statistisch betrachtet keine Verbesserungen beobachten.

Yoga als mögliches Begleitprogramm

Anhand der Ergebnisse kamen die Forscher zu dem Schluss, dass Yoga mit angemessener Belastung ein akzeptables und geeignetes Begleitprogramm für COPD-Patienten darstellen kann.

 

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Quelle: Deutsches Gesundheitsportal, Originalstudie