Das Therapie- und Dienstleistungsangebot der Heilmittelpraxen ist unverzichtbar für die gesundheitliche Betreuung der Bevölkerung und damit systemrelevant, meldet der Spitzenverband der Heilmittelverbände e.V. (SHV)

[tb] Hieran würden auch die Beschlüsse in der Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020 (Ziffer 8) keinerlei Zweifel lassen, heißt es in der Meldung des SHV. Die klaren Formulierungen dort seien die Grundlage für die Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer.

In hoher Übereinstimmung würden auch die Bundesländer von der Systemrelevanz des Leistungsangebots der Heilmittelpraxen ausgehen und die rechtliche, aber auch die Vertrauensgrundlage dafür schaffen, dass die Heilmittelpraxen ihre unverzichtbare Arbeit für die Gesundheit der Bevölkerung fortsetzen können. Hierfür gelte allen, die an der Erarbeitung dieser Papiere mitgewirkt haben, großer Dank.

Allerdings sei die Verunsicherung bei Therapeuten und Patienten nach wie vor groß. Denn die Corona-Schutzverordnungen der Bundesländer, mit denen die politischen Beschlüsse vom 28. Oktober 2020 umgesetzt werden, seien teilweise (zu) restriktiv gefasst, zum Beispiel bei strukturierten Maßnahmen der Prävention und Rehabilitation der Heilmittelpraxen.

Quelle: SHV

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