In einem Schreiben, unter anderem an Minister Jens Spahn und den GKV-Spitzenverband, haben [Vereinte Therapeuten][ noch einmal auf die Problematik hinsichtlich der Prüfpflicht von Heilmittelverordnungen hingewiesen.

[tb] Die Prüfung von Heilmittelverordnungen sei für Therapeuten weiterhin mit einem hohen Bürokratieaufwand verbunden, melden [Vereinte Therapeuten][. Es komme weiterhin immer wieder zu Absetzungen seitens der Krankenkassen aufgrund von nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass die Softwareprogramme der Ärzte keine ausreichende Sicherheit in Bezug auf die korrekte Ausstellung entsprechender Heilmittelverordnungen bieten würden.

Um den o.g. Problemen entgegenzuwirken und gleichzeitig den Bürokratieabbau voranzutreiben, gäbe es aus Sicht von [Vereinte Therapeuten][ nur zwei Möglichkeiten:

  1. Heilmittelerbringer werden in Zukunft durch eine entsprechende Gesetzesänderung komplett von der Prüfpflicht entbunden.
  2. Heilmittelerbringern wird erlaubt, alle formell nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen im Vorhinein selbstständig ohne weitere Unterschrift des Arztes zu korrigieren. Zudem muss generell gewährleistet sein, ohne dass hier Kosten seitens der GKV gegenüber dem Therapeuten geltend gemacht werden können, formell fehlerhafte Heilmittelverordnungen rückwirkend heilen zu können.

Quelle: [Vereinte Therapeuten][ 

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