Letzte Woche haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs auf verschiedene Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens verständigt, meldet Physio Deutschland.

[tb] Die nähere Beschreibung des Umfangs der beschlossenen Maßnahmen erfolge in Form von sogenannten Rechtsverordnungen, die in die Zuständigkeit der Bundesländer fallen, erklärt der Verband in einer aktuellen Meldung. Alle Bundesländer hätten inzwischen entsprechende Rechtsverordnungen beschlossen beziehungsweise bereits bestehende Rechtsverordnungen um die beschlossenen Maßnahmen erweitert. Die beschlossenen Maßnahmen würden dabei mit Blick auf den Umfang, den Inhalt und auch Formulierungen von Bundesland zu Bundesland teils deutlich voneinander abweichen.

Es seien dabei teilweise Formulierungen gewählt worden, die für einen rechtlichen Laien nur schwer verständlich seien. Der Verband habe daher für seine Mitglieder alle Rechtsverordnungen gesichtet und eine erste Bewertung vorgenommen, welche Tätigkeiten in welchen Bundesländern weiter angeboten und abgegeben werden können.

Hier eine Übersichtsgrafik zu den Ergebnissen.

Es ist zu berücksichtigen, dass die Bewertung gegebenenfalls angepasst werden müsse, falls den Verband weitere neue Informationen beziehungsweise Stellungnahmen der zuständigen Stellen in den Bundesländern erreichen würden.

Quelle: Physio Deutschland

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