Die Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat mitgeteilt, dass die Sonderregelungen pandemiebedingt bis zum 31. März 2021 fortgelten.
Korrekturen von fehlerhaften Verordnungen durch den Therapeuten sind aber nach aktuellem Stand nur noch bis zum 31.12.2020 möglich.

[tb] Die Verbände Physio Deutschland und VPT hatten bereits Mitte November gemeldet, dass die DGUV die Corona-Sonderregelungen aufgrund steigender Infektionszahlen wieder in Kraft gesetzt habe. Nun folgte noch die Klarstellung.

Sonderregelungen

Behandlungsunterbrechung: Für Akutpatienten im Bereich der DGUV seien Unterbrechungen von 14 Kalendertagen zulässig. Bei Langzeitbehandlungen mit entsprechend vorliegender vom Kostenträger genehmigter Dauerverordnung könne die Behandlung bis zu 28 Kalendertagen unterbrochen werden.

Behandlungsbeginn: Zwischen der Ausstellung der Verordnung und der ersten Behandlung dürften grundsätzlich nicht mehr als 14 Tage liegen.

Korrekturen durch den Therapeuten

Zudem weist der VPT in einer aktuellen Meldung darauf hin, dass die seit Februar mögliche Korrektur von nicht richtlinienkonform ausgestellten Heilmittelverordnungen durch den Therapeuten am 31.12.2020 ende. Die notwendige Änderungen/Ergänzungen sei auf dem Verordnungsblatt vorzunehmen. Davon ausgenommen seien Angaben zu „Art des Heilmittels“, Hausbesuch und „Verordnungsmenge“.

Achtung: Sollte es keine weitere Verlängerung dieser Sonderregelung geben, gelte dies nur noch bis zum 31.12.2020. Entscheidend sei der Rechnungseingang bei der Krankenkasse. Ab dem 01.01.2021 müssten Korrekturen dann wieder mit dem Arzt abgesprochen werden.

Quelle: Physio Deutschland, VPT

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