Heutzutage gibt es Apps für jeden nur erdenklichen Anwendungsbereich. So auch im Gesundheitswesen. Können Gesundheitsapps auch für Menschen nützlich sein, die an COPD erkrankt sind?

[jr] Viele COPD-Patienten nutzen mittlerweile Apps für das Selbst-Management ihrer Erkrankung. Nun haben chinesische Wissenschaftler in ihrem Review untersucht, ob diese Form der digitalen Hilfe tatsächlich einen Effekt hat. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Zahl der Krankenhauseinweisungen sowie der Zahl der im Krankenhaus verbrachten Tage – im Fall einer Hospitalisierung. Im Rahmen ihrer Übersichtsarbeit screenten die Forscher verschiedene wissenschaftliche Datenbanken nach geeigneten Studien. Sechs Studien erfüllten alle Einschlusskriterien und wurden berücksichtigt.

Zahl der Hospitalisierungen sank

Die Wissenschaftler konnten anhand der ausgewerteten Daten beobachten, dass Patienten, welche Apps für Smartphone oder Tablet zur Verbesserung ihres Selbstmanagements nutzten, ein geringeres Risiko für Krankenhauseinweisungen aufwiesen als Patienten, die nur die Standardversorgung erhielten. Hinsichtlich der im Krankenhaus verbrachten Tage, zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen App-Nutzern und Patienten mit Standardversorgung.

 

Quelle: Deutsches Gesundheitsportal, Originalpublikation

 

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