Die primären Variablen, welche die aktive Antwort auf Ausdauertraining beeinflussen sind die Länge des Trainings und die Trainingsintensität. Forscher aus haben nun einen Review veröffentlicht, der zeigt, dass die Nährstoffaufnahme vor dem Training die Reaktion auf das Training beeinflussen kann.

[jr] Die Verfügbarkeit von endogenen und exogenen Kohlenhydraten, Fetten und Proteinen vor und während des Trainings kann die akute und langfristige Reaktion auf Ausdauertraining beeinflussen. Kurzfristig und akut kann eine vor dem Ausdauertraining erfolgte Kohlenhydrat-Aufnahme zu einer reduzierten Fettverbrennung führen. Jedoch gibt es auch nur wenig Evidenz zur Steigerung der Fettverbrennung durch das Trainieren im nüchternen Zustand. Widersprüchliche Ergebnisse im Hinblick auf die mitochondrielle Signalübertragung könnten mit der Menge der aufgenommenen Kohlenhydrate und der Trainingsintensität in Verbindung stehen.

Die Menge macht den Unterschied

Das Konsumieren von >120 g Kohlenhydraten vor submaximalem steady-state Training dämpft die mitochondrielle Signalübertragung, während eine Menge <70 g diesen Effekt nicht zeigt. Die Kohlenhydrat-Verfügbarkeit scheint minimale Effekte auf die mitochondrielle Signalübertragung nach HIIT-Training zu haben.

Die Performance steigert sich, wenn vor dem Training Kohlenhydrate konsumiert werden, jedoch nur bei länger andauerndem Training. Trainings-induzierte Performance Verbesserungen durch Ernährungsstrategien, welche die Kohlenhydrat-Verfügbarkeit modulieren, variieren je nach angewendetem Ernährungsprotokoll.

Eine Übertragung der in diesem Review veröffentlichten Ergebnisse auf die breite Bevölkerung sollte nur mit Vorsicht erfolgen, da die Mehrheit der Studienteilnehmer männliche, gut trainierte Personen zwischen 20 und 30 Jahren waren.

Die Ergebnisse könnten Athleten, Trainern und Ernährungsspezialisten dabei unterstützen, spezifische personalisierte Ernährungsstrategien für die Nahrungsaufnahme vor dem Training zu entwickeln.

 

Quelle: Originalstudie

 

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