Die Schiedsstelle hatte den Verhandlungspartnern weitere Gesprächstermine zur Klärung strittiger Punkte in den Rahmenvertragsverhandlungen auferlegt. In der letzten Verhandlung einigten sich die Vertragspartner in mehreren Punkten, melden die Verbände.

[tb] Am 19. Januar 2021 fand der dritte und letzte Gesprächstermin der vier maßgeblichen Physiotherapieverbände mit dem GKV-Spitzenverband zur Vorbereitung der mündlichen Verhandlung des Schiedsverfahrens am 27. Januar 2021 statt.

Der Vorsitzende der Schiedsstelle Dr. Orlowski hatte den Verhandlungspartnern, also den maßgeblichen Physiotherapeutenverbände und dem GKV Spitzenverband am 16. Dezember 2020 aufgegeben, sich zu verschiedenen strittigen Punkten, wie zum Beispiel den neuen Regelleistungszeiten und den Korrekturverfahren bei unvollständigen/fehlerhaften Verordnungen, zu einigen. In den darauffolgenden drei Verhandlungsrunden am 05., 12. und 19. Januar 2021  hätten sich die Verhandlungspartner sehr intensiv darum bemüht, tragfähige Lösungen zu finden, wobei es im Ergebnis möglich gewesen sei, sich zu 12 der insgesamt 48 Forderungen zu einigen. Bei verschiedenen weiteren Anträgen würden sich erste Lösungen andeuten.

Uneinigkeit bestünde hingegen weiter zu Punkten wie der Angemessenheit der Vergütung und der Einführung neuer Leistungspositionen wie zum Beispiel der physiotherapeutischen Diagnostik. Die verbliebenen strittigen Punkte zum Bundesrahmenvertrag würden nun am 27. Januar 2021 in der mündlichen Verhandlung weiter intensiv diskutiert und dann durch die Schiedsstelle entschieden.

Quelle: IFKVDB, VPTPhysio Deutschland

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