Kürzlich informierte sich Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion, über die Arbeit der Therapeutinnen und Therapeuten des UKM (Universitätsklinikum Münster). Die Politikerin spricht sich auch für eine Vollakademisierung aus.

[tb] Im digitalen Austausch bekam Maria Klein-Schmeink einen Einblick in die vielfältige Arbeit der Therapeutinnen und Therapeuten vermittelt, unter anderem zur Bedeutung der Physiotherapie in der akutmedizinischen Versorgung von COVID-19 Patienten.

„Die tägliche Herausforderung in unserer Arbeit mit komplexen Patienten ist die Verbindung von Praxis und Theorie“, erklärt Isabelle Stickdorn von der Stabstelle Therapiewissenschaften am UKM. Die ist Sprecherin einer Arbeitsgruppe und macht sich stark für eine bessere berufspolitische Positionierung.

Wie Maria Klein-Schmeink in der Pressemitteilung erklärt, befürwortet die stellvertretende Fraktionsvorsitzende die Akademisierung der Ausbildung der Therapieberufe:

„Seit über zehn Jahren verfolge ich die Weiterentwicklung in der Arbeit und Ausbildung der Heilmittelerbringer. Sie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheitsversorgung und es gibt ja bereits Modellversuche für die duale Ausbildung auch hier in Münster. Nun legt die Bundesregierung in ihrem Gesetzentwurf GVWG zur Verlängerung der Modellstudiengänge keinerlei Zielsetzung oder Konditionen fest, um eine Perspektive zur Überführung in einen Regelstudiengang zu haben. Gerade dies brauchen wir aber, wie auch die Therapeutenausbildung im europäischen Ausland zeigt.“

Durch die Akademisierung ließen sich mittelfristig Therapien optimieren und sogar eine ökonomische Verbesserung in der gesamten Gesundheitsversorgung erreichen, erklärt Dirk Robrecht, Leiter der Zentralen Einrichtung Therapiewissenschaften am UKM.

Quelle: Maria Klein-Schmeink

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