Zum Thema Akademisierung gibt es zwischen den Akteuren kontroverse Diskussionen. Während einige Gruppen die Akademisierung der Gesundheitsberufe so schnell wie möglich vorantreiben wollen, gibt es von anderen Seiten Gegenwind.

[tb] Kürzlich publizierte der Informationsdienst der Bundesärztekammer (BÄK) eine neue Presseinformation zum Thema Akademisierung und Direktzugang in der Physiotherapie. Die wichtigsten Aussagen fassen wir hier zusammen.

Die BÄK findet eine vollständige Akademisierung nicht notwendig und hat darauf in einem Schreiben an das Bundesgesundheitsministerium im Rahmen des Konsultationsverfahrens zur Vorbereitung eines Referentenentwurfs über die Berufe in der Physiotherapie hingewiesen.

Die bisherige Fachschulausbildung habe sich nach Ansicht der BÄK bewährt und sollte – neben den (dualen) Studiengängen – erhalten bleiben, heißt es in der Meldung.

In Bezug auf den Direktzugang erklärt die BÄK, dass Kriterien und Grenzen für die Behandlung festgelegt werden müssten, Therapeuten dann Budgetverantwortung zu übernehmen hätten und zwischen ärztlichen und nicht-ärztlichen Zuständigkeiten abgegrenzt werden müsse.

Die vollständige Meldung können Interessierte hier abrufen.

Quelle: BÄK

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