Weitere Fachgebiete: Gynäkologie & Urologie

Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Juni 2022

Brustkrebs: Sind Maßnahmen in virtueller Realität effektiv zur Verbesserung der Symptome?

Brustkrebs gehört zu den häufigsten onkologischen Erkrankungen bei Frauen. Im Jahr 2018 gab es weltweit mehr als zwei Millionen neue Patientinnen und 630.000 Todesfälle. Experten prognostizieren eine Zunahme der Betroffenen um mehr als 46 Prozent bis zum Jahr 2040. Durch den medizinischen Fortschritt in den Bereichen Screening, Therapie und Rehabilitation verbessern sich Überlebensrate und auch Lebensqualität zunehmend.

Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt April 2022

Brustkrebs: Sind therapeutische Übungen unter Anleitung effektiv zur Verbesserung von Fatigue?

In dieser randomisierten kontrollierten Studie wurden die Auswirkungen therapeutischer Übungen auf die wahrgenommene Fatigue, Leistungsfähigkeit und Schmerzen bei Brustkrebs-Überlebenden untersucht. 80 Patientinnen mit krebsbedingter Fatigue wurden zufällig zu gleichen Teilen entweder auf die Interventionsgruppe mit therapeutischen Übungen unter Supervision oder die Kontrollgruppe mit nicht-angeleiteten Übungen verteilt.

Nachrichten & Menschen
pt Februar 2022

Cannabis gegen Schmerzen bei Endometriose

Cannabis wird mittlerweile bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt, wie beispielsweise chronischen Schmerzen, Epilepsie oder zur Behandlung von Übelkeit bei Chemotherapie. Nun untersuchte ein Forschungsteam erstmals die Wirkung von Cannabis auf Symptome der Endometriose.

Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt September 2021

COVID-19 Pandemie: Ist Telemedizin eine akzeptable Alternative?

Um diese Frage zu beantworten führte ein Forscherteam eine Studie mit 207 Physiotherapiefachkräften und 401 Patienten durch. Erfasst wurden Videokonferenz-Konsultationen von April bis November 2020. Zur Auswertung dienten zielgruppenspezifische Fragebögen.

Therapie
pt März 2021

Physiotherapie der Rektusdiastase

Überblick zur Evidenz

Pia hat vor sechs Monaten ihr erstes Kind entbunden. Seitdem hat sich ihre Rektusdiastase zwar verringert, die Linea alba jedoch nicht den antepartalen Zustand erlangt. Damit sollte sie auch nicht unbedingt rechnen, denn nach der Schwangerschaft bildet sich die Rektusdiastase oftmals nicht vollständig zurück.

Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Februar 2021

Dysfunktion des Beckenbodens: Wie effektiv ist Telerehabilitation?

Durch die Coronapandemie gewinnen Methoden der Telerehabilitation an Bedeutung. Forscher aus Brasilien recherchierten im Rahmen einer systematischen Übersichtsarbeit bis Mai 2020 in bekannten wissenschaftlichen Datenbanken nach geeigneten Studien zur Beantwortung der oben genannten Fragestellung.

Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Februar 2021

Stressinkontinenz: Wie effektiv ist Biofeedback im Vergleich zu Physiotherapie?

Die Forscher dieser Studie wollten wissen, ob Biofeedback zu Hause dem nachgewiesenermaßen effektiven Beckenbodentraining unter Supervision unterlegen ist. Die Forscher schlossen 54 Frauen mit Stressinkontinenz in die Studie ein, 43 Teilnehmerinnen blieben bis zum Schluss dabei.

Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Januar 2021

Fäkale Inkontinenz: Welche Methoden verbessern die Symptomatik?

Ziel der vorliegenden Studie war es, vier Methoden auf ihre klinische Effektivität im Hinblick auf Krankheitsschwere, Lebensqualität und anorektale Physiologie zu untersuchen. Hierzu führten die Autoren eine Studie mit 150 Frauen mit fäkaler Inkontinez (FI) durch, welche mit anorektaler Manometrie und endoanalem Ultraschall gemessen wurde.

Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Januar 2021

Kolorektales Karzinom: Beckenbodentraining hilft gegen Darmentleerungsstörungen

Wissenschaftler untersuchten in ihrer Metaanalyse den Effekt von Beckenbodentraining (BBT) auf die Funktionalität der Darmentleerung nach einer Teilentfernung des Darms aufgrund eines kolorektalen Karzinoms. Hierzu screenten sie die DatenbankenMedline, Cinhal, Pubmed, Embase, Scopus, Psycinfo, Web of Science, Pedro und Cochrane Library bis einschließlich Juni 2019. Zielgröße war eine Veränderung der Darmfunktion, welche mittels Patienten-Selbstauskunft und manometrischer Messungen bestimmt wurde.